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Die drei Wortzustände bei der morphologischen Terminologiekontrolle

Durch die morphologische Terminologiekontrolle vereinheitlichen Dokumentare unterschiedliche Wortformen zu einer einheitlichen Grundform – meist Nominativ Singular. Dabei gehen sie davon aus, dass Wörter die sich nur durch ihre Flexionsendungen unterscheiden, für die inhaltliche Erschließung von Dokumenten ein und dasselbe bedeuten: Kind – Kinder – Kindes bedeuten dasselbe und werden vereinheitlicht zu ‚Kind’.

Denkbar ist auch eine terminologische Kontrolle, die zusätzlich alle Derivationen eines Wortes zu seiner Stammform vereinheitlicht. Ein solches Verfahren kann sinnvoll sein: Intelligenz wird gleichgesetzt mit intelligent, kommunizieren mit Kommunikation.

Die drei Wortzustände bei der morphologischen Terminologiekontrolle werden wie folgt definiert:

An dem Beispiel ‚Verkleidungen – Verkleidung – Kleid’ können Sie erkennen, dass eine Reduktion der Wortformen auf ihre Grundform so gut wie keine Veränderung der Wortbedeutung nach sich zieht. Dagegen kann sich durch eine Reduktion auf die Stammform die Bedeutung des Ausgangswortes verändern. Deswegen erhalten Grundformen im Laufe einer automatischen Indexierung eine stärkere Gewichtung als Stammformen.
 



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Stand: 13. Juli 2003