Die automatische Inhaltserschließung von Websites ist an ihre Grenzen gekommen: Suchmaschinen können die Bedeutung von Informationen auf Websites noch immer nicht wirklich verstehen; Menschen müssen den Maschinen helfen, diese Informationen zuzuordnen und zu verwerten. Diese maschinenlesbaren menschlichen Eingriffe führen uns zurück zur intellektuellen Inhaltserschließung. Eine von mehreren Möglichkeiten hierfür ist die Verwendung von Mikroformaten und Mikrodaten in HTML-Markup.

So kennen Sie bisher HTML:
  1. als Möglichkeit, Text ein bestimmtes Aussehen zu geben, z.B. mit dem Tag für Fettdruck
  2. als Möglichkeit, Textteilen ein Gewicht zuzumessen, z.B. für Hervorzuhebendes, wobei dem Browser überlassen ist, wie er die Hervorhebung darstellt; ebenso funktionieren die h-Tags für Überschriften.
  3. als Möglichkeit, durch Metadaten einer ganzen Seite Bedeutungen zuzuschreiben, z.B. meta name="keywords" und meta name="description"

Bisher können Sie mit HTML nicht einzelnen Textteilen Bedeutungen zuordnen, z.B. weiß eine Maschine in diesem Textteil

nicht, dass 'Captain Cook' ein Name ist und 'Hawai'i' ein Ort. Wüsste eine Suchmaschine dies, könnte sie die Frage: "Wo wurde Captain Cook getötet" direkt beantworten.

Sehen Sie sich zur näheren Erläuterung Folie 1-10 dieser Präsentation über Mikroformate - Erweiterte Semantik von HTML-Dokumenten von Eric Eggert an. schema.org zeigt weitere Spielarten von Mikrodaten.

Bitte überlegen Sie:

  1. Genau was können Suchmaschinen ohne menschliche Hilfe leisten?
  2. Genau wo beibt menschliche/intellektuelle Arbeit auch in Zukunft unentbehrlich?

Stand: 31. Mai 2013

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Einführung

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Lektüre 2: Mikroformate und Mikrodaten

LE 11: Suchmaschinen